Tipps und Wissen für Tierfreunde

In diesem Bereich erhalten Sie - von dem Team der Tierarztpraxis an St. Michael - nützliche Tipps und wichtige Informationen zur optimalen Gesunderhaltung von Hund, Katze, Maus und Co.

 

Wenn Sie spezielle Fragen haben, kontaktieren Sie uns bitte telefonisch und vereinbaren einen individuellen Beratungstermin.

Jede 3. Katze ist betroffen!!!

Die schleichend verlaufende chronische Nierenerkrankung bleibt häufig lange Zeit unbemerkt, was sie besonders gefährlich und damit zur häufigsten Todesursache bei Katzen macht. Die Symptome wie vermehrtes Trinken, häufigeres Urinieren oder allgemeine Abgeschlagenheit fallen im Alltag erst kaum auf, denn die Katze ist sehr lange in der Lage die fehlende Nierenfunktion zu kompensieren. Deutliche Symptome werden erst sichtbar wenn bereits 75% der Nierenfunktion unwiderruflich verloren sind. Nur regelmäßige Laboruntersuchungen können diese Erkrankung frühzeitig aufdecken, so dass mit entsprechenden Medikamenten und der Umstellung auf eine Nierendiät die Lebensqualität und gemeinsame Zeit verlängert werden kann.

 

Ab 7 Jahren ist es sinnvoll alle 6 bis 12 Monate einen Vorsorge-Check für die Nierenwerten durchführen zu lassen. Damit haben sie die Sicherheit, dass sie schützen was Ihnen lieb ist.

 

Gutschein - Aktion:

 

Im Rahmen der Nierencheck Aktion der Firma Boehringer können Katzenhalter ab dem 16. Oktober 2017 unter www.Katze-mit-cne.de einen Gutschein für die Durchführung eines Nierenprofils herunterladen. Die Anzahl ist limitiert und gilt nur, solange der Vorrat reicht - also nix wie ran! Dieser Gutschein gilt für die Laborkosten, klinische Untersuchung, Blutentnahme usw werden nicht übernommen.

Zu alt zum Operieren????


Häufig beginnt es mit einer "zweiten Meinung" und endet in Fassungslosigkeit meinerseits. 

Es ist zu alt für eine Behandlung? Soll Ihr Tier im Alter leiden - dauerhafte Schmerzen haben?

Alter ist keine Krankheit! Ein altes Tier kann genauso Schmerzen und Leiden empfinden wie ein junges Tier. Warum soll mein alter Hund mit stinkenden, verfaulten Zähnen oder gar einem Tumor herumlaufen? Tierbesitzer, Kollegen, Hundetrainer oder das Internet meinten: Zum Operieren ist der doch schon zu alt - das "lohnt" sich nicht mehr....das überlebt der eh nicht mehr....Narkosen in dem Alter kann man nicht mehr machen usw....

Das Narkoserisiko bei einem älteren Tier kann durchaus höher sein als bei einem Jungtier. Viele haben Herzleiden oder Erkrankungen der Niere oder Leber.

Mal ganz im Ernst: möchten Sie mit so einem Gebiss Leben? Und wie halten Sie es aus, wenn Ihr Hund im Bett schläft und einen intensiven Mundgeruch verbreitet? Ihnen durchs Gesicht schleckt? Würden Sie einem Krebsgeschwür beim Wachsen zuschauen?

In einem Vortrag berichtete Dr. Dr. Fahrenkrug, Tierzahnarzt,  dass Zahnsanierungen die Lebenserwartung um bis zu drei Jahre verlängern können.  Die permanente Belastung der Niere etwa durch Entzündungsprodukte, die sie abbauen muss, ist enorm! Und auch ein Gedanke dazu: Gerade Hunde "erleben" über ihre Nase. Ist es nicht Tierquälerei, sie ständig mit so einem Geruch essen zu lassen?


Ein Fall aus der Praxis: 

Ein 15 jähriger Yorkshire Terrier " Lady" wird mit einem Gebiss (ähnlich wie im Bild) vorgestellt. Wie sollte es auch anders sein, Lady hat eine Herzschwäche! In unserer Praxis erhält jeder Patient eine individuelle Narkose, angepasst an Vorerkrankungen, so dass ein bestehendes Narkoserisiko möglichst minimiert wird. 

Glücklicherweise haben sich die Besitzer für eine Zahnsanierung entschieden - 12 Zähne mussten gezogen werden, da sie entweder vereitert oder aber schon sehr wackelig waren. Lady hat die Narkose gut überstanden und war nach der Zahnbehandlung wie ausgewechselt. Die Besitzer waren begeister über Ihren aktiven Hund, der gerne wieder gefressen hat und plötzlich wieder Spaß am Leben hatte.

Mein Rat: Wenn ein Tier offensichtlich leidet, eine OP helfen würde und die “Erlösung” nicht zur Debatte steht – ruhig das Risiko auf sich nehmen und die Narkose wagen! Denn dass tatsächlich etwas passiert,  ist auch bei Risikopatienten unglaublich selten.

 

 

Landschildkröten richtig überwintern

Eine Winterstarre gehört zu einer artgerechten Haltung und ist die Voraussetzung für ein gleichmäßiges Panzerwachstum. Es dürfen jedoch nur absolut gesunde Tiere eingewintert werden. Vor dem Einwintern sollte eine tierärztliche Untersuchung und Entwurmung durchgeführt werden - dies sollte einige Wochen vor der Winterstarre durchgeführt werden. Bei Terrarienhaltung sollte die Beleuchtung und Temperatur schrittweise reduziert werden. Die Schildkröte sollte außerdem 1-2 x wöchentlich für ca 20 Minuten in 25°C warmen, 5cm tiefem Wasser gebadet werden, damit sich der Darm entleeren kann. 

Eine Woche vor Einwinterung wird die Fütterung komplett eingestellt. Wird die Schildkröte ruhiger und zieht sich langsam zurück, sollte sie gewogen werden. 

Die Überwinterung kann in einer Kiste die mindestens dreifache Panzerhöhe und dreifache Panzerlänge haben und wird mit Gartenerde, Rindenmulch, Moos, Eichenlaub gefüllt (doppelte Panzerhöhe). Die Kiste kann an einem kühlen Ort (Kellerraum, separater Kühlschrank) gestellt werden. Wichtig ist eine konstante Temperatur von 4-8°C (wöchentliche Kontrolle erforderlich). Die Umgebung der Schildkröte sollte feucht gehalten werden (Blumensprüher). Bei Überwinterung im Kühlschrank sollte dieser 1-2x wöchentlich zum Lüften geöffnet werden. 

Die Überwinterung sollte mindestens 8 Wochen dauern. Je nach Herkunft des Tieres sind 3-5 Monate ideal, ist die Herkunft unbekannt so sollten ca 4 Monate Winterstarre geplant werden. 

Alle 4 Wochen sollte die Schildkröte gewogen werden, bei einem Gewichtsverlust von mehr als 10% des Ausgangsgewichtes, muss die Überwinterung abgebrochen werden.

Nach dem Aufwachen werden Temperatur und Beleuchtung wieder angepasst. Parallel wird der Schildkröte Wasser zum Trinken angeboten. Auch Bäder sind für die Verdauung und einen ausgeglichenen Wasserhaushalt gut. Mit der Fütterung kann nach rund 2 Tagen begonnen werden - keine Sorge, wenn es ein wenig dauert, bis Ihr Tier wieder frisst, dass ist durchaus normal.

 

Was hüpft denn da auf meinem Haustier? Ist das ein Floh?

Wussten Sie, dass nur 5% der Flohpopulation als ausgewachsener Floh auf Ihrem Haustier lebt?

Ausgewachsene Flöhe bilden die Spitze des Eisberges, die restliche Flohpopulation bestehend aus Eiern (50%), Larven (35%) und Puppen (10%) leben in der unmittelbaren Umgebung Ihres Haustieres!

Ab und zu kann es auch vorkommen, das ein Floh mal an Ihnen naschen möchte - glücklicherweise schmecken wir aber nicht so lecker, wie z. B. Hund oder Katze.

Nach der Blutmahlzeit legt der weibliche Floh ca 50 Eier am Tag. Diese fallen dann aus dem Fell und zwar überall dorthin, wo sich Ihr Tier aufhält. Die weiteren Entwicklungsstadien finden in Ihrer Wohnung statt. Bevorzugt sind lichtgeschütze Stellen wie Teppich, Polstermöbel und Holzritzen. Dort kann es - je nach Umgebungstemperatur - bereits nach 3 Wochen die ersten erwachsenen Flöhe geben - es kann aber auch bis zu einem halben Jahr dauern. 

Zur aktiven Flohbekämpfung stehen verschiedene Präparate zur Verfügung. Sowohl das Tier, als auch die Umgebung müssen behandelt werde. 

Gerne beraten wir Sie hierzu in der Praxis.

Urlaub geplant? Ihr Hund fährt mit? Hier finden Sie einige wichtige Informationen für die Reise

Einfach auf die unten angegebene Seite klicken und Sie können sich Ihr Reiseland inkl. der dazu gehörigen Informationen für Ihren Hund anschauen. Es lohnt sich.

 

http://www.esccap.de/parasiten/reisetest/

 

Wir wünschen Ihnen einen schönen und erholsamen Urlaub!

Machen Sie jetzt den online Entwurmungstest!

Je nach Alter, Haltungsform, Ernährung und Nutzung Ihres Tieres ist sein Risiko, sich mit Würmern anzustecken, unterschiedlich hoch. Ermitteln Sie auf der Seite der Expertenkommission ESCCAP das individuelle Risiko Ihres Tieres und lesen Sie Ihre persönliche Entwurmungsempfehlung
In der Tierarztpraxis An St. Michael beraten wir Sie dann gerne welche Präparate zur Entwurmung für Ihr Tier besonders geeignet sind. So sind Sie und Ihr Tier immer bestens geschützt.

Richtige Entwurmung bei Hund und Katze? Faustformel: 4 x im Jahr!

In diesem Video erfahren Sie warum die regelmässige Entwurmung von Hund und Katze besonders wichtig ist. Wir beraten Sie gerne zu den individuell sinnvollen Intervallen und bei der Wahl des geeigneten Präparates.

Praxishotline und Termine:

0 21 33 - 97 88 642

Fax:

0 21 33 - 97 88 643

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Katzenfreundliche Praxis - auch im vierten Jahr haben wir es geschafft und haben eine Zertifizierung darüber bekommen.

Gutschein für ein Nierenprofil

Im Rahmen der Nierencheck Aktion der Firma Boehringer können Katzenhalter ab dem 16. Oktober 2017 unter www.Katze-mit-cne.de einen Gutschein für die Durchführung eines Nierenprofils herunterladen. Die Anzahl ist limitiert und gilt nur, solange der Vorrat reicht - also nix wie ran!

 

Praxis bleibt an folgenden Tagen geschlossen: